Folgsame Enten, frische Eier und ein Tattoostudio mit Schafskulisse: Wie Lisa Lange und Nico Kreuzig ihr eigenes Bullerbü gebaut haben. Und trotz Kamera manche Momente unsichtbar bleiben.
Man kennt Lisa in unserem Dunstkreis erst mal von hinten. Oder von der Seite. Als jemanden, der irgendwo am Rand steht, halb verdeckt von einer Zimmerpflanze oder einem Türrahmen, und wartet. Sie ist die Frau mit der Kamera. Bei uns im AngerWERK macht sie die Bilder: die Stipendiati*nnen, die Veranstaltungen, die Gesichter, die man später auf unserem Instagram-Account sieht. Sie fotografiert Menschen, die eigentlich gar nicht fotografiert werden wollen, und schafft es trotzdem, dass sie auf den Bildern aussehen wie sie selbst. Das ist schwerer, als es klingt.
Und sie ist einer dieser Menschen, bei denen man nach zwanzig Minuten denkt: Mit der würde ich gerne befreundet sein. Genau deshalb fahre ich zu diesem Interview mit besonders viel Vorfreude. Weil ich bei ihr zu Hause zum Frühstück eingeladen bin.
Der gedeckte Tisch
Der Tisch ist schon fertig gedeckt, als ich ankomme. Tomaten, heute Morgen gepflückt. Eier von den eigenen Hühnern. Kaffee in einer riesigen getöpferten Tasse, obwohl Lisa und Nico selbst gar keinen trinken. Die Sonne scheint durchs große Fenster hinter dem die unendlichen Weiten der Uckermark verschwimmen.
Das hier fühlt sich nach Zuhause an. Nach Familie. Nach Liebe. Als würde ich in einem ihrer Fotos sitzen. Denn dieses Gefühl wird in ihrer Arbeit als Familienfotografin sichtbar. In guten wie in herausfordernden Zeiten.
Während wir essen, kommen drei Enten um die Ecke: Lapunzel, Enton und Schnatterinchen. Sie folgen Lisa, wohin sie geht. Auch ins Haus, wenn sie nicht schnell genug ist. Über den Hof stakst ein Huhn mit einer Frisur, die aussieht, als hätte es sich selbst geföhnt und mittendrin aufgegeben. Ein wahres funky Chicken. Und dann sagt Lisa beiläufig, so wie andere Leute erwähnen, dass die Spülmaschine läuft: Manchmal steht das Pferd im Flur. Fanny reißt gern aus. Dann geht sie eben durchs Haus. Bei dieser Familie ist irgendwie immer Tag der offenen Tür.
Vom Tisch aus schaut man in den Garten und weiter über die Wiese, wo in der Ferne die Pferde stehen und die Schafe grasen. Eins davon hat Schnupfen. Die Tierärztin wurde schon informiert. Irgendwo dazwischen klettern Sohn und Tochter auf ein Baumhaus und werfen mit Kastanien. Wenn man das so aufschreibt, klingt es wie ein Kinderbuch. Es ist auch eins. Die beiden haben sich hier, ohne dass jemand das je so geplant hätte, ihr eigenes Bullerbü gebaut.
Nur dass zu Bullerbü in Wahrheit ein paar Kapitel gehören, die Astrid Lindgren weggelassen hat.
Vier Geschichten auf einmal
Denn was hier steht, ist mehrere Dinge gleichzeitig, und genau das macht es interessant.
Es ist eine Liebesgeschichte, die am Eingang des Berliner Ostbahnhofs beginnt, weil eine Freundin heimlich ein Date vereinbart hatte.
Es ist eine Stadt-Land-Geschichte, in der niemand ausgestiegen ist.
Es ist eine Tierrettungsgeschichte mit wirklich starken Hauptfiguren.
Und es ist eine Gründungsgeschichte. Genauer: zwei. Denn Lisa Lange und Nico Kreuzig haben sich hier unabhängig voneinander je etwas aufgebaut, das es vorher so nicht gab.
Meistens erzählt man solche Geschichten getrennt. Hier erzähle ich sie auf einmal.
Die Frau, die nie auf den Bildern ist
Lisa kommt aus Paderborn und war, wie sie selbst sagt, eine absolute Schulversagerin. Zweimal sitzengeblieben. Danach eine kaufmännische Ausbildung, weil die Eltern fanden, man müsse ja irgendwann den Betrieb übernehmen können. Mathematik und Lisa, das war nie eine Liebesbeziehung. Mit sechzehn fand sie die Kamera ihres Opas. Und seine Filme.
Danach: ein Jahr unterwegs. Ecuador, Südafrika, Ghana, Namibia. Noch während dieser Reise bewirbt sie sich an einer Foto- und Medienschule in Berlin. Warum unbedingt Berlin, weiß sie bis heute nicht so genau.
Eigentlich will sie in Richtung Journalismus. Dann kommt Kind Nummer 1 im Juni 2019. Und Lisa macht eine Beobachtung, die banal klingt und es überhaupt nicht ist: Es gibt inzwischen zwanzigtausend Bilder von Nico und dem Kind und und fast keins von ihr. Nur schiefe Selfies.
Es ist ein Satz, bei dem vermutlich einige Mütter nicken werden. Ich gehöre dazu. Wenn ich heute sterben würde, gäbe es kaum ein Foto, auf dem meine Tochter und ich zusammen zu sehen sind. War ich dann wirklich dabei, wenns keine Beweise gibt?
Aber Bilder sind doch festgehaltende Erinnerungen. Hmm.
Wer heute Fotos von einem Neugeborenen machen lässt, denkt an das Baby. Eingewickelt, im Körbchen, mit Schleifchen im nicht vorhandenen Haar. Dass in diesem Moment auch ein zweiter Mensch entstanden ist – eine Mutter, die es vorher so nicht gab –, kommt in diesen Bildern nicht vor. Wie unfair. Das findet Lisa auch. Und die Idee zur Familienfotografin war geboren. Im Februar 2020 meldet Lisa ihre Selbstständigkeit an.
Kein Aufräumen vorher…
Was sie macht, nennt sie dokumentarische Familienfotografie. Der Unterschied zur klassischen Variante steckt schon im Wort: keine abgestimmten Outfits, keine Wiese im Sonnenuntergang, kein gestelltes Lächeln. Und ausdrücklich: bitte kein Aufräumen vorher.
Sie kommt, sie ist da, sie hält fest, was ohnehin passiert.
Woran sich Kinder später einmal nicht erinnern werden, schreibt sie auf ihrer Website, sei der Tag, an dem sich alle schick gemacht haben, um in einem Feld für Familienbilder zu posieren.
Ihre Bilder zeigen deshalb nicht nur das erste Kuscheln. Sie zeigen auch die erschöpfte Mutter. Das Kind auf dem Küchentisch. Die Überforderung beim Windelwechseln. Die Angst, dass die Milch nicht reicht. Und im selben Bild, ohne dass sich das widerspricht, die Liebe. Es ist am Ende doch Journalismus geworden. Der privateste, den man sich vorstellen kann.
Was man dieser Arbeit nicht ansieht: wie schwer ihr der Anfang fiel. Ihre ersten Aufträge fielen in eine Zeit, in der sie monatelang kaum einen Menschen gesehen hatte. Die Pandemie.. Sie saß im Auto vor fremden Häusern, weinte und traute sich nicht auszusteigen.
Über diese Zeit muss man ausführlicher sprechen. Aber dafür muss man erst erzählen, wie die beiden überhaupt hierhergekommen sind.
Ein Pferd sucht ein Grundstück
Die Suche begann nämlich nicht mit einer Sehnsucht nach dem Landleben. Sie begann mit einer Berechnung.
Nico hatte sein Tattoostudio in Berlin. Also zogen sie einen Kreis darum: eine Stunde Fahrzeit, mehr nicht. Norden, Süden, Osten, Westen: egal. Zwei Bedingungen: bezahlbar, und ein großes Grundstück.
Das große Grundstück war wegen eines Pferdes. Lisa hat das Pferd, seit sie zehn ist. Es stand bei ihren Eltern in Paderborn. Geritten ist sie längst nicht mehr. Aber sie wollte es endlich zu sich holen.
Im September 2018 ziehen sie ein. Ziemlich schnell ist Lisa schwanger, schneller als gedacht. Man rechnet ja immer damit, dass es dauert. Dann kommt der Stall. Mit Architekt, Baugenehmigung, allem Drum und Dran. Es dauert. Es kostet Geld. Es wird ordentlich gemacht.
Zwei Wochen bevor der Stall fertig ist, stirbt das Pferd. Lisa erzählt das ohne jedes Pathos, eher mit einem Lachen darüber, wie absurd das Leben manchmal Regie führt. Man kann eben nichts planen.
Zurück blieb ein leerer, teurer Stall.
Wie ein Hof entsteht, den niemand geplant hat…
Was dann passiert, ist im Grunde eine Kettenreaktion.
Eine Freundin aus Paderborn hatte längst ihren Stallplatz gekündigt, weil sie ihr Pferd mitbringen wollte. Pferde kann man nicht einzeln halten. Also zieht ihr Pferd um. Fanny.
Damit dieses nicht allein steht, kommt ein Kaltblut aus einem Zirkus dazu: Vulkan, weiß mit schwarzen Flecken, wie aus einem Bilderbuch. Bezaubernd, aber hoffnungslos unterfordert bei zwei Menschen, von denen eine hochschwanger ist. Heute zieht er anderswo Kutsche, in guter Gesellschaft anderer Kaltblüter.
Damit nun wieder kein Pferd allein steht, kommt Rosi. Ein rundes Shetland-Pony aus einem Dorf in der Nähe, aus einem Bestand, in dem über Generationen niemand besonders auf Verwandtschaftsgrade geachtet hatte. Rosi ist sehr besonders.
Die Schafe kommen über die Hebamme Maresa Fiege, die Platz brauchte. Die Hühner stammen zum Teil aus Mastbetrieben. Die Enten kamen, weil eine andere Ente nicht allein bleiben sollte und dann von einem Raben geholt wurde, noch bevor die Küken überhaupt geschlüpft waren.
So geht das weiter. Heute leben hier zwei Pferde, fünf Schafe, acht Hühner, drei Enten und ein Hund. Dazwischen Hummeln, Bienen, Schmetterlinge.
Kein einziges dieser Tiere wurde ausgesucht. Alle sind gekommen, weil sie woanders nicht mehr bleiben konnten. Vielleicht ist das die Definition dieses Ortes: Er ist nicht entworfen worden. Er hat sich ergeben. Platz für die, die sonst keinen Platz hatten. Oder nicht genug.
Ostbahnhof, mit Buch
Kennengelernt haben sich Lisa und Nico übrigens, ohne dass Lisa etwas davon wusste. Sie war frisch in Berlin und einsam. In ihre erste eigene Wohnung hatte sie sich nach einem halben Jahr einen Hund adoptiert, der ihr dann alles zerlegte.
Eine Freundin nahm sich in der Schule ihren Laptop – sie wusste, Lisa steht auf rote Bärte. Sie matchte Nico, schrieb ihm und machte ein Date für Lisa aus.
Treffpunkt: Eingang Ostbahnhof. Lisa saß da mit einem Buch, um intellektuell zu wirken. Welches es war, weiß sie nicht mehr. Sie konnte ohnehin kein Wort lesen, so aufgeregt war sie. Nico wollte danach zum Schwarzlicht-Minigolf. Lisa wollte in eine Bar. Sie brauchte einen Drink.
Fünf Monate später zogen sie zusammen.
Vom Maler zum Tätowierer
Nico ist gelernter Maler und Lackierer. Einen Beruf, den er aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Rheuma.
Es folgte eine Umschulung zum Mediendesigner. Ein Test hatte ihm bescheinigt: kreativ. Was in dem Beruf dann tatsächlich passierte, beschreibt er anders. Man bekommt gesagt, was zu tun ist, und setzt es um. Nach einem Jahr brach er ab, weil ihn das zu sehr einengte.
In der Schule lagen Zeitschriften herum. Tattoos. Er hatte als Jugendlicher beim Skaten mit Nadel und Faden herumprobiert, gezeichnet hatte er immer gern. Er kaufte sich ein Komplettset – vor sechzehn Jahren ging das noch ohne Weiteres – und übte auf Kunsthaut. Dann tätowierte er sich selbst einen Stern. In Weiß, damit man ihn nicht gleich sieht, falls es misslingt. Und um zu spüren, wie sich das anfühlt.
Ob das nicht besonders unangenehm sei, sich selbst zu stechen, frage ich. Man müsse sich ja gleichzeitig konzentrieren. Genau deshalb, sagt er, denke man den Schmerz ein Stück weg.
Es sprach sich im Freundeskreis herum. Freunde kamen, dann Freunde von Freunden. Er warf die Umschulung hin. In einem Berliner Studio blieb er sechs Jahre. Sein damaliger Chef sah früher als er selbst, was da war, und schob ihm Kleinigkeiten zu. Nico sagte: Trau ich mir noch nicht zu. Der Chef sagte: Mach.
Man braucht diese eine Person, die einem etwas zutraut, bevor man es sich selbst zutraut.
2015 macht er sein eigenes Studio auf, im Prenzlauer Berg: Herr Fuchs und Frau Bär, ein veganes Tattoostudio.
Das bedeutet mehr, als man zunächst denkt. Nicht nur die Farben. Auch das Stencil, mit dem die Vorlage auf die Haut kommt, enthält üblicherweise Gelatine. Auch die Putzmittel. Alles. In Berlin schlägt das ein. Zeitungen berichten. Viele heben hervor, dass es dort aussieht wie in Omas Wohnzimmer.
Nach einem Jahr trennen sich die Wege der beiden Gründer. Nicht in erster Linie wegen des Geldes, sondern weil nach und nach Kolleg*innen ins Studio kamen, die zum Ort nicht passten. Es ist der Moment, an dem sichtbar wird, was eine Marke eigentlich ist. Nicht das Logo. Nicht der Werbetext. Sondern: Wer arbeitet hier? Wer kommt herein? Bis heute steht auf der Website, wofür man einsteht – kein Rassismus, kein Sexismus, kein Bodyshaming. Ein Safespace. Mit einer ausdrücklich benannten Ausnahme: AfD-Sympathisanten dürfen draußen bleiben. Bis heute ist das Studio ein Wohlfühlort mit angenehmen Schmerzen und richtig guten Designs.
Die einsamen Jahre
Und dann kommt der Teil, den man in Geschichten übers Landleben normalerweise weglässt. Nico pendelt. Montag bis Mittwoch, manchmal bis Donnerstag, schläft er in Berlin, weil das ständige Hin und Her keinen Sinn mehr ergibt. Lisa ist allein auf dem Grundstück, mit dem Baby. Und mit Angst. So ganz alleine in der Dunkelheit am Rande von Schmargendorf. In der Fremde. Der Hund war keine Hilfe. Der stellte sich ans Fenster, starrte hinaus und fing an zu bellen.
Dann kommt Corona. Das Kind ist ein halbes Jahr alt. Finanziell geht es: Nico bekommt Corona-Hilfen, Lisa ist in Elternzeit. Die Kosten sind gedeckt. Aber sie kennen hier niemanden. Nicht mal jemanden, den man heimlich hätte besuchen können.
Wir haben heile Welt gespielt, sagt Lisa. Es war anfangs richtig schön. Und dann wurden wir ziemlich schnell ziemlich einsam. An anderer Stelle sagt sie den Satz, der mir am längsten nachgeht: Die ersten fünf Jahre waren wir sehr einsam.
Fünf Jahre. Das ist keine Anlaufschwierigkeit. Das ist ein Drittel der Zeit, die man mit einem Kind zu Hause verbringt.
Und es ist der Preis, den in dieser Region ziemlich viele zahlen, ohne dass jemand ihn auf die Idylle-Rechnung schreibt. Das schönste Grundstück nützt wenig, wenn niemand vorbeikommt für den man den Frühstückstisch decken kann.
Hier verläuft die eigentliche Trennlinie zwischen Bullerbü und Brandenburg. Als Lisa mit Kind zwei im Bauch auf dem Sessel im Garten sitzt sagt sie irgendwann: So geht das nicht weiter. Lass es uns hier versuchen.
Nico beschreibt sie, was Finanzielles angeht, als ungefähr so risikofreudig wie eine Banane. Aber sie machen es trotzdem. Ein Tattoostudio mit Blick auf die Schafe: Herr Fuchs im Grünen. Der Rest ist ein erstaunlich simpler Mechanismus. Weil er nur noch einen Tag pro Woche in Berlin ist, sind die Berliner Termine schnell vergeben. Wer trotzdem einen Termin bei ihm will, muss eben herkommen.
Es dauert nicht lange, bis die Leute merken, dass das kein Nachteil ist.
Sie kommen aus Berlin, inzwischen auch aus Leipzig und Hamburg. Und, was die beiden selbst am meisten überrascht hat: aus der Umgebung. Sogar aus dem Dorf.
Wer sich hier tätowieren lässt, tritt danach nicht auf eine Hauptstraße hinaus und ist sofort wieder mitten im Alltag. Keine Parkplatzsuche, dafür Blick auf die Pferdeweide. Ab und zu klopft ein Huhn an die Scheibe. Einmal kamen ein Igel und ein Fuchs vorbei, um Hallo zu sagen.
Zwei Kinder, fünf Schafe, ein Tisch
Es gibt Pläne, die noch keine sind. Eine Unterkunft für Gäste, die von weiter herkommen und ihr Tattoo mit ein paar ruhigen Tagen verbinden wollen. Ein Tiny House vielleicht, oder eine Jurte – autark, ein Stück weg vom Haus, damit das eigene Leben Leben bleibt und nicht Kulisse wird. Die Tourismusbeauftragte fand die Idee gut. Das Bauamt bisher nicht.
Und es gibt eine Sorge, um die beide beiläufig herumreden. Nicos Rheuma war der Grund, warum er seinen ersten Beruf aufgeben musste. Zum Tätowieren, sagt er, brauche er seine Hände. Die nächsten fünf Jahre seien sicher. Es sei denn, es passiert etwas. Danach: weitersehen.
Vielleicht ist das das Uckermärkischste an dieser Geschichte. Nicht die Idylle, sondern dass man hier lernt, mit Unfertigem zu leben. Das Haus ist nicht fertig renoviert. Der Urlaub scheitert an den Tieren, die es zu versprgen gilt. Der große Plan wartet auf eine Genehmigung.
Und trotzdem stehen morgens die Tomaten auf dem Tisch.
Ich glaube, es ist genau das. Denn was hier steht, ist keine Aussteigergeschichte. Niemand ist hier ausgestiegen. Beide arbeiten, beide sind selbstständig, beide haben sich ihr Geschäft selbst gebaut. Er einen Laden in Berlin und einen Arbeitsplatz mit richtig frischer Luft.
Was sie geändert haben, ist nur die Reihenfolge. Erst der Ort. Dann die Arbeit drumherum. Und irgendwann, nach fünf einsamen Jahren, hat es angefangen zu funktionieren.
Als ich gehe, laufen die Enten hinterher, bis zur Hofeinfahrt. Fanny läuft ungeduldig durch den Garten, weil sie noch auf ihr Frühstück wartet,
Und irgendwann, denke ich auf dem Rückweg, wird es Bilder von diesem Frühstückstisch geben, auf denen Lisa selbst zu sehen ist? Weil das ja ihr eigentliches Thema ist: dass die Frau, die alles festhält, auch einmal festgehalten gehört.
Immerhin gibt es jetzt diesen Text. Ein beruflicher Freundschschaftsdienst…
Wir wollen die Menschen sichtbar machen, die manchmal unsichtbar sind, weil sie in ihrem Bullerbü Enten jagen.
Infos
Was gründet hier?
Lisa Lange: Dokumentarische Familienfotografie & Nico Kreuzig: Tätowierung
Angebot Fotografie: Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettreportagen. Dokumentarische Familienfotografie, Menschen zeigen, wie sie sind.
Angebot Tätowierung: Herr Fuchs im Grünen, Tattoostudio auf dem Land. Nur nach Terminvereinbarung Website: Instagram: @herr.fuchs.im.gruenen
Ort
16278 Schmergendorf/ Angermünde, Uckermark
Einwohner
289
Kontakt
Webseite: lisalangefotografie.de
E-Mail: hej.lisafotografie@gmail.com
Instagram: @lisalange.fotografie
Webseite: herrfuchsimgruenen.de
E-Mail: fuchsundbaertattoo@gmail.com
Instagram: @herr.fuchs.im.gruenen